Über uns

Le Bagage ist schwarzer Humor der Sonderklasse.

Wir bieten tiefste Gags auf höchstem Niveau.

Geschmackvolle Geschmacklosigkeiten für Leute mit Sinn für Ironie.

Durch cleveren Wortwitz und scharfzüngige Dialoge verwandeln wir die Kabarett-Bühne in eine Spielwiese für schräge, unkonventionelle Charaktere, die dem Ernst des Lebens mit einer gesunden Portion Humor begegnen und sich auch über Dinge amüsieren können, bei denen anderen das Lachen im Halse stecken bleibt, denn:

 

Humor beginnt da, wo der Spaß aufhört.

 

Um über Dinge lachen zu können, über die jeder lacht, braucht man keinen Humor. Humor hat, wer auch dann noch Spaß versteht, wenn es um ein ernstes Thema geht.

Biographien.

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DANIEL KNAPP \ Regie & spirituelle Führung
Der Kabarettist, Tänzer und Diplom-Schamane Daniel Knapp wurde 1982 geboren, vermutlich im Großraum Graz. Er war ein Findelkind und wuchs zunächst in einem katholischen Waisenhaus auf. Als dickliches Kind mit Sprachfehler (starkes Lispeln) und schwerem Asthma hatte er größte Mühe, Adoptiveltern zu finden.
Die damalige Heimleiterin, Ordensschwester Felicitas, erinnert sich: «Der Daniel war nie beliebt, weder bei den anderen Kindern noch bei uns Nonnen. Er war vorlaut, schrill und – verzeihen Sie den Ausdruck – ein kleiner Klugscheißer.»
 

Schon früh zeigte Knapp schauspielerische Ambitionen. Er gründete eine REIN MÄNNLICHE THEATERGRUPPE, der anfänglich sieben weitere Heimbewohner angehörten. Nach und nach verließen die anderen Knaben das Ensemble jedoch wieder, da Knapp darauf bestand, ausschließlich ROMANZEN zu inszenierten, in denen er selbst jedes Mal die weibliche Hauptrolle übernahm.

Bei den Proben legte Knapp besonderen Wert auf die MINUTIÖSE AUSARBEITUNG der sehr explizit gestalteten Kuss- und Liebesszenen, an welchen er oft stundenlang feilte, wie sich ein damaliges Ensemble-Mitglied (das anonym bleiben möchte) erinnert.

 

In Reaktion auf den Weggang seines letzten Schauspiel-Kollegen stellte Knapp eine EIN-MANN-SHOW auf die Beine, die neben Ballett- und Musical-Einlagen bereits erste Ausflüge ins kabarettistische Fach enthielt. Knapp mimte – mit Frauenkleidern, Perücke und dicker Hornbrille ausgestattet – ein BETAGTES WASCHWEIB, das in krächzender Stimmlage abgedroschene Altherrenwitze erzählte.

Zeitzeugen bezweifeln jedoch, dass seine Travestie-Show als Satire gedacht war. Vielmehr liege laut ihnen der Verdacht nahe, dass Knapp seine Darbietungen nutzte, um GEWISSE NEIGUNGEN ausleben zu können, die abseits der Bühne auf wenig gesellschaftliche Akzeptanz gestoßen wären.

Nach einem ZWISCHENFALL in der GEMEINSCHAFTSDUSCHE des Waisenhauses, welchen Sr. Felicitas als «abscheuliches Verbrechen gegen die Natur» bezeichnet, musste Knapp im Alter von 13 Jahren das katholische Heim verlassen.

Er schloss sich einem WANDER-ZIRKUS an. Anfangs noch für das Elefanten-Dung-Management zuständig, wechselte er bald in die Manege. Er trat dort als Zauberer, Clown und Frettchen-Jongleur auf.

Um mit der Zirkus-Truppe frei umherziehen zu können, ADOPTIERTE das Artisten-Ehepaar Carl und Ludmilla Knapp den minderjährigen Daniel. Als dieser 18 Jahre alt war, stürzte Ludmilla bei einem Trapezakt in den Tod. Nur ein Jahr später wurde Ziehvater Carl – seines Zeichens Dompteur – von einem Tiger zerfleischt.

Knapp war abermals zum Waisen geworden. Er verließ den Zirkus und trat dem Verein «Rote Nasen» bei. Als KLINIK-CLOWN widmete er sich der Belustigung sterbender Kinder mittels bunter Luftballons und alberner Grimassen.

Zunächst in den Landeskrankenhäusern und Hospizen der Steiermark tätig, verschlug es Knapp im Jahr 2006 nach AFRIKA, wo er nicht nur sterbende Kinder in Hülle und Fülle vorfand sondern auch seinen künftigen Cabaret-Partner FRANZ TRAMPUSCH kennen lernen sollte, der als Lehrer und Entwicklungshelfer vor Ort war…

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FRANZ TRAMPUSCH \ Text & Darbietung
Franz Trampusch, geb. 1984 in Nürnberg als Frank-Dietmar Weissenböck, wurde noch im Säuglingsalter von der Jugendfürsorge beschlagnahmt. Sein Vater war ein amtsbekannter Raufbold und Trinker mit Hang zu häuslicher Gewalt, seine Mutter drogenabhängig.
Diese bekam ihren Sohn nach erfolgreicher Entziehungskur jedoch zurückerstattet und zog im Winter 1987, frisch geschieden, mit dem dreijährigen Franz (damals noch Frank-Dietmar) zu ihren Eltern nach Wien.
 

Der GROSSVATER mütterlicherseits, Adalbert M. Trampusch, war Theater-Schauspieler, wirkte aber auch bei etlichen Film- und Fernsehproduktionen mit. So moderierte er bspw. die beliebte ORF-Unterhaltungssendung «HUMOR GEHT VOR». Unvergesslich seine heiteren Streiche vor versteckter Kamera.

Adalbert M. Trampuschs Karriere erlitt jedoch einen leichten Einbruch, als es im Rahmen der Sendung zu einem tragischen Todesfall kam.

 

Anlässlich der Dreharbeiten zur Folge «Schabernack in Leder & Lack» verkleidete sich Adalbert M. Trampusch als MÄNNLICHE DOMINA. Ein bedauerliches Missverständnis führte dazu, dass Trampusch seinen Klienten aus Versehen erst bewusstlos und dann ZU TODE peitschte.

Man hatte sich zuvor auf das safety word «Kirche» geeinigt. Der Klient litt jedoch an einem wüsten Rheinländer Dialekt. Er rief immer wieder «Kirche! Kirche!», aber Trampusch verstand «Kirsche» und peitschte deshalb unbeirrbar weiter.

 

Nach diesem Vorfall gönnte sich Adalbert M. Trampusch eine Auszeit vom TV-Business und betätigte sich vornehmlich als SCHAUSPIELLEHRER.

Zu seinem tüchtigsten und vor allem begnadetsten Schüler sollte sein Enkel Franz heranreifen, was niemanden verwundern dürfte. Immerhin wurde dem WUNDERKIND FRANZ TRAMPUSCH das Schauspieltalent förmlich in die Wiege gelegt.

Franz Trampusch nahm nicht nur bei seinem Großvater Schauspielunterricht, er besuchte zudem das Max-Reinhardt-Seminar sowie die Wiener Broadway Academy of Musical Theatre.

Mit 21 gründete er sein erstes eigenes Theater, den «KOMÖDIEN-BUNKER» in Wien-Favoriten, ein klassisches Kellertheater, das sich rasch einen Ruf als Talentschmiede erwarb.

Zu den ENSEMBLE-MITGLIEDERN zählten u. a. so klingende Namen wie Gitti Schibernek, Marlene Krupička-Wadowski und Anton M. Vychodil. Um nur einige zu nennen.

Aber auch andere SZENE-GRÖSSEN traten regelmäßig im Komödien-Bunker auf: Helene Pfretzschner-Piszczek, Elias M. Sedlaček, Irmi Popović, Heidelinde Tschugg-Szyszkowitz oder der jung verstorbene Florian M. Vladinsky. Wer könnte ihn vergessen?

Auf dem Programm des Komödien-Bunkers standen hauptsächlich selbst verfasste Theaterstücke humoristischer Natur: lustige Schwänke, Possen und Verwechslungskomödien, aber auch STAND-UP-COMEDY nach amerikanischem Vorbild.

Das von Trampusch inszenierte Cabaret-Programm «NACKTE FRAU, NACKTER WAHNSINN» gewann etliche Kleinkunstpreise, so etwa den Gumpoldskirchener Ochsenschwanz, den Mittersiller Gamsbart oder das Obergurgler Hirschgeweih. Darüber hinaus erhielt das Stück die EHRENMEDAILLE für herausragende Verdienste um die Republik Österreich sowie den «Sonderpreis für feministisches Theater» des ehemaligen Bundesministeriums für Bildung, Frauen, Umwelt, Sport, Asyl, Hygiene, Landwirtschaft, Ernährung und Kultur (bm:bfusahlek).

 

Trampusch gilt als der ERFINDER DES GENDER-BASIERTEN CABARETS. Er war der erste, der auf unterhaltsame, pointierte Weise die Unterschiede zwischen Mann und Frau aufzeigte. Seiner einzigartigen Beobachtungsgabe verdanken wir wertvolle Erkenntnisse wie: Männer mögen Bier und Fußball, Frauen mögen Shopping und Schuhe.

Seinen Zivildienst verrichtete Trampusch beim Wiener Tierschutzverband, danach absolvierte er ein LEHRAMTSSTUDIUM und arbeitete schließlich auch als Lehrer, allerdings nicht lange. Kurz vor Abschluss seines ersten Semesters wurde ihm die Lehrberechtigung – aus Gründen, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen – bereits wieder entzogen.

Daraufhin verließ Trampusch Österreich in Richtung KONGO. Böse Zungen behaupten, um der heimischen Justiz zu entgehen, in Wirklichkeit aber engagierte er sich dort für den Schutz bedrohter Faultierarten.

Einige Zeit später verschlug es Trampusch ins benachbarte RUANDA. Dort leistete er ENTWICKLUNGSHILFE, indem er half, Schulen aufzubauen, an welchen er auch unterrichtete.

Bei einer Benefiz-Veranstaltung des Vereins «LACHEN IST DIE BESTE MEDIZIN» für malariakranke Kinder kam es zur schicksalsträchtigen Begegnung zwischen Franz Trampusch und Daniel Knapp, die noch am selben Abend ein Cabaret-Duo gründeten — die Geburtsstunde von LE BAGAGE.

 

Ihr erstes gemeinsames Bühnenstück war eine Theater-Adaption des Dustin-Hoffman-Filmklassikers «TOOTSIE». Bei der Uraufführung in der ruandischen Hauptstadt Kigali kam es zu Tumulten. Angehörige der HUTU setzten den Aufführungsort, eine stillgelegte Tretminenfabrik, in Brand und zogen daraufhin randalierend, zum Teil auch lynchend durch die Straßen. Die halbe Stadt wurde verwüstet.

Le Bagage mussten das Land aus Gründen der nationalen Sicherheit verlassen. Somit kehrte Trampusch im März 2016, nach ZEHN LANGEN JAHREN in Afrika, in seine geliebte Heimat Österreich zurück. Dass es sich bei den zehn Jahren justament um die Verjährungsfrist für das ihm unmittelbar vor seiner Abreise angelastete Verbrechen handelt, ist – entgegen den haltlosen Behauptungen der Lügenpresse – reiner Zufall.

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LE BAGAGE \ das Comedy-Dreamteam
Le Bagage feierten ihre ersten Erfolge als Comedy-Act für Betriebsfeiern, Geburtstage u. dgl. mehr.
 
Auf der Weihnachtsfeier des zweitgrößten österreichischen Telekommunikationsanbieters hatte Trampusch (einvernehmlichen!) Geschlechtsverkehr mit der stark alkoholisierten Chief Executive Officerin.
Besagter Geschlechtsverkehr wurde von Knapp geistesgegenwärtig mit dem Handy festgehalten.

Aus Angst vor einer Veröffentlichung des Videos erklärte sich die Chief Executive Officerin bereit, einen größeren Geldbetrag an den gemeinnützigen Verein Le Bagage zu SPENDEN.

Das so lukrierte Kapital investierten die gewieften Geschäftsmänner Knapp und Trampusch in Bit-Coins. Binnen zwei Jahren wurden sie zu MULTIMILLIONÄREN. Die Gerüchte, denen zufolge das Comedy-Duo seine Bit-Coin-Konten verwendete, um Drogengeld zu waschen, sind wie so viele Gerüchte, die über Le Bagage kursieren, frei erfunden.

Im Zuge seiner dritten Scheidung verlor Trampusch nicht nur zwei Drittel seines Vermögens sondern auch den Halt im Leben. Der bekennende Swinger gab sich seiner SEXSUCHT hin. Dabei kannte er keinerlei Hemmungen, wenn man den Zeitzeugenberichten Glauben schenken darf. Zudem wurde Trampusch ALKOHOL- und SPIELSÜCHTIG. Dieser sowohl lasterhafte als auch luxuriöse Lebenswandel sollte ihn sein letztes Geld kosten.

 

Trampusch wurde obdachlos und musste vorübergehend ins Männerwohnheim ziehen. Er war so schwer vom Alkohol gezeichnet, dass es ihm zusehends schwerer fiel, aufzutreten.

Bei einem ZELTFEST der F.F. FÜRSTENFELD brach er auf der Bühne zusammen. In diversen Klatschblättern war damals zu lesen, er habe dabei die Kontrolle über sämtliche Schließmuskeln verloren. Hierbei handelt es sich natürlich bloß um eine weitere Schmutzkübelkampagne gegen Trampusch im Speziellen und Le Bagage im Allgemeinen, initiiert von intriganten Neidern.

Knapp konnte seinen Freund und Kollegen zu einer religionsbasierten REHA bewegen. Das war Trampuschs Rettung. Wie er selbst zugibt, hätte er es aus eigener Kraft nie geschafft, den Dämon Alkohol zu besiegen. Dass er heute noch lebt, verdankt er seinem Vertrauen in Gott Vater, Gott Sohn und den Heiligen Geist; in geringerem Maße auch in die hl. Jungfrau Maria.

Während Trampuschs ausgedehnter Genesungsphase wandelte KNAPP auf SOLO-PFADEN. Sein Stand-up-Programm «Meine Frau: eine unmögliche Liebe — Wie sich eine glückliche Ehe ertragen lässt», welches ihm die Gelegenheit bot, nach längerem wieder einmal in die Rolle einer Frau zu schlüpfen, wurde zu einem Riesenerfolg. Nicht nur das Publikum war restlos begeistert, auch die Kritiker.

Knapp tingelte mit dem Programm durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wo immer er hinkam, spielte er in AUSVERKAUFTEN GASTSTUBEN. Doch anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, nahm Knapp – von Ehrgeiz und einer unbändigen Liebe zum Cabaret getrieben – schon bald sein bis dahin ambitioniertestes Projekt in Angriff.

 

Er schrieb sein erstes englischsprachiges Comedy-Programm: «FUCK ME, I'M FUNNY». Die Tournee führte ihn zunächst nach Großbritannien und Irland. Von dort ging es dann weiter nach NORDAMERIKA.

In Winnipeg, Kanada, erregte Knapp die Aufmerksamkeit des einflussreichen Comedy-Agenten Lester Irving. Dieser brachte Knapp nach NEW YORK. In der Comedy-Szene des Big Apple konnte sich der österreichische Ausnahmekabarettist rasch etablieren.

 

Neben seiner Tätigkeit als Stand-up-Comedian wirkte Knapp in einer Reihe von SITCOMS mit: «What's the Ugliest Part of Your Body?», «Call Any Vegetable», «Help! I'm a Robot» etc.

Am Höhepunkt seines Ruhms erhielt er sogar seine eigene Late-Night-Show: «KNAPPIN' TIME». Dadurch lernte er alles, was in Hollywood Rang und Namen hat, kennen.

 

Knapps glamoröses HIGH-SOCIETY-LEBEN war stark von Sex- und Drogenexzessen geprägt. Aus Sorge, sein hedonistischer Lifestyle könnte ihm über kurz oder lang zu Kopfe steigen, kehrte er der Glitzerwelt Hollywoods schließlich den Rücken zu.

ZURÜCK IN ÖSTERREICH wurde Knapp von seinem mittlerweile rehabilitierten Freund und Kollegen Franz Trampusch mit offenen Armen empfangen. Die zwei emsigen Bienen vergeudeten keine Zeit. Sie begannen umgehend mit der Arbeit an ihrem fulminanten Comeback, «EIN THERAPEUTISCHER ABEND», das 2018 Premiere feierte. Abermals überschlugen sich Kritiker und Journalisten geradezu mit Lobeshymnen.

 

​2020 folgten die «LEKTIONEN IN HEITERKEIT». Doch nach nur zwei Vorstellungen – noch vor der offiziellen Premiere – war Corona-bedingt Schluss mit lustig, weshalb der wahre Startschuss für das Programm erst nun, 2021, fällt. Auf der Bühne wird Trampusch zur Abwechslung allein stehen. Knapp nimmt sich, entgegen seinem selbstdarstellerischen Naturell, diesmal ein wenig zurück und agiert im Hintergrund als Regisseur bzw. spiritueller Ratgeber.

 

Es bleibt also spannend! Wie es aussieht, werden dem kongenialen Comedy-Gespann Daniel Knapp und Franz Trampusch die brillanten Ideen wohl nicht so bald ausgehen und darüber freuen wir uns.

Den zwei alten Hasen gelingt es immer wieder aufs Neue, frischen Wind in die heimische Cabaret-Szene zu bringen. Sie verstehen es, spitzbübische Schlagfertigkeit mit dem für sie so typischen Sarkasmus zu verknüpfen — das Komische mit dem Tragischen, das Morbide mit dem Heiteren. Le Bagage: ein urösterreichisches Nationalheiligtum.

 

Mag.a Jacqueline Al-Yazdi-Birnstingl, BA im Feb. 2021